Strom sparen im Haushalt
Strom sparen im Haushalt – Wie?
Nach allen Berechnungen und Feststellungen über den Stromverbrauch muss auch etwas passieren. Es nützt nichts, nur auszurechnen, wie viel man verbraucht und welches Gerät mehr oder weniger Strom verbraucht, solange man dann nichts ändert. Die Berechnungen sind ja erst der Anfang, sich einen Überblick zu verschaffen, um die Stromkosten in den Griff zu bekommen. Was dann folgt, sind Maßnahmen und Änderungen.
Hier gilt es besonders zu wissen, welche Geräte denn als Stromfresser bezeichnet werden. Meist sind das alte Elektrogeräte oder ein unbedachter Umgang, sodass durch wenige einfache Maßnahmen schon enorm eingespart werden kann.
- Alte Elektrogeräte austauschen ist ein erster Schritt zu einem geringeren Jahresstromverbrauch. Gerade bei Elektrogeräten wie Kühlschrank, Elektroherd oder Gefrierschrank oder Gefriertruhe liegt der Verbrauch sehr hoch. Neue Geräte haben einen besseren Energieumsatz. Die Neuanschaffung lohnt sich nach nur 2 bis 3 Jahren.
- Bei wem die Warmwasseraufbereitung für Küche und Bad mit einem Stromboiler funktioniert, der sollte immer eine möglichst geringe Temperatur einstellen, auf die das Wasser erhitzt wird. Duschzeiten sollten gering gehalten werden.
- Statt Warmwasser mit einem Elektroherd zu erhitzen, kann der Warmwasserkocher dienen. Allein diese Maßnahme spart Unmengen an Strom ein.
- Auf Elektroheizgeräte sollte ganz verzichtet werden. Nichts saugt soviel Strom ein wie diese Geräte. Lieber warme Kleidung, also Socken und Pullover anziehen. Wenn selbst warme Kleidung nichts hilft, sollte über einen Umzug nachgedacht werden. Höhere Mietausgaben holt man leicht mit den geringeren Ausgaben für Strom und Heizung herein.
- Ein weiteres Einsparpotenzial besteht in überflüssigen Küchengeräten. Viele Arbeiten gehen von Hand auch schneller, als dass sie von den Geräten gemacht werden.
- Standby bei Elektrogeräten ausschalten, denn dieser Betrieb verbraucht ebenso jede Menge Strom. Gleich ausschalten verhindert diesen scheinbar geringen Verbrauch, der sich in der Endabrechnung dann doch bemerkbar macht.
Der bewusste Umgang bringt bares Geld
Ob es nun Küchengeräte, Warmwasser oder Heizgeräte sind, der bewusste Umgang mit den Elektrogeräten ist der erste Schritt für sparsamen Stromverbrauch. Dabei stets darauf achten, dass unbemerkte Verbraucher wie bei der Standbyfunktion abgeschalten werden. Es empfiehlt sich immer, Geräte erst dann einzuschalten, wenn sie wirklich gebraucht werden.
Weitere Maßnahmen könnten auch mit dem Vermieter abgesprochen werden, denn dieser hat allein dadurch Interesse an geringen Nebenkosten für die Mieter, dass seine Wohnung dadurch attraktiver wird. So gewinnen beide Seiten am eingesparten Stromverbrauch.
Eine weiter Möglichkeit die Kosten zu senken ist der Stromkostenrechner, er verhilft zu günstigeren Tarifen. Dadurch sind je nach Verbrauch beachtliche Summen einzusparen.
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